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«Seit ich denken kann, gehört meine ganze Leidenschaft der Welt des Genusses.
Meine Inspiration finde ich in natürlichen Ingredienzien. Auf dem Markt. Wenn ein Duft meine Nase kitzelt. Im Alltag. Und manchmal auch im Traum. Intuition und Hingabe verleihen meinem Schaffen meine persönliche Note. Ich freue mich, Sie zu berühren. Zu begeistern. Zu verwöhnen.»

Domingo S. Domingo, Chef Restaurant mille sens

Domingo pur – der Wettbewerb, November 2017
Domingo kochte in der Küche von... Nicole Rohrer!

Anfang Mai hatte das Los entschieden – vergangenen Sonntag war es soweit: Domingo S. Domingo hat seine Siebensachen gepackt und bei Nicole Rohrer an die Tür geklopft. Die Gewinnerin liess uns Fotos zukommen – es sieht vielversprechend aus, oder?

Die Gewinnerin schreibt uns nach dem Privat-Event: «Wir danken ganz herzlich für das einzigartige Erlebnis mit Domingo, wir haben es sehr genossen! Worte können den Anlass nur schwer beschreiben: unvergesslich, deliziös, lehrreich, ein Traum, gemütlich…»

So sehr gerne geschehen, liebe Nicole Rohrer – dass Domingo Sie mit seiner Liebe zum Kochen begeistern durfte, freut ihn und uns besonders. Immer gutes Gelingen in Ihrer Küche wünscht Ihnen das gesamte mille sens Team!

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Domingo pur – der Wettbewerb, April 2017
Domingo kocht in der Küche von...

Wettbewerb Frühling 2017: Als Preis für eine Gewinnerin oder einen Gewinner und dessen Gäste würde Chef Domingo das Lieblingsgericht interpretieren... Zahlreiche Personen haben sich mit der Teilnahme am Wettbewerb beworben.

Anfang Mai hat das Los entschieden: Teilnehmerin Nr. 88, Nicole Rohrer aus Wohlen, gewinnt den Privat-Event mit Domingo S. Domingo! Wir gratulieren!!!

Wir wünschen viel Spass und natürlich: GUTEN APPETIT!

Bald findet der Privat-Event statt und wir werden an dieser Stelle wieder darüber berichten. Bleiben Sie gespannt!

"Ran an die Gläser!"

Wie konserviert Domingo den Sommer? Im Glas, so ist es. Als Liebhaber der traditionellen Küche sind Einmachen und Einkochen ein grosses Thema für Domingo. «Früher», so Domingo, «gab es keine Kühlschränke und Tiefkühltruhen, früher hat man die Früchte oder das Gemüse in der perfekten Reife eingemacht.» Wichtig war ein sauberes, sterilisiertes Einmachglas; viele werden sich noch an das grüne Bülachglas mit Bügelverschluss erinnern. Richtiggemacht können die Früchte des Sommers so bis zu einem Jahr aufbewahrt werden.

Was gibt es zu beachten beim Einmachen? «Die Technik», sagt Domingo. «Das Verhältnis des Zuckers und der PH-Wert (Säuregehalt der Lebensmittel) müssen stimmen und zwar auf den Punkt genau.» Also ist Einmachen eine richtige Herausforderung und dabei sah es bei den Grossmüttern und Müttern immer so leicht aus. Die grossen, brodelnden Töpfe und die vielen Gläser, die bereitstanden für Konfitüre, Kompott und heute für Chutneys, Relishs und vieles mehr... Und dann stehen sie im Keller. Wunderschön in der Farbe schimmert sie im Kellerlicht, die Sommersonne im Glas.

Seien wir mal ehrlich: Wer kann schon einer eingemachten Büschelibirne widerstehen? Oder einer Cavaillon-Melone? Satt in ihrer Frucht spürt man auf der Zunge richtiggehend den heissen und aufregenden Sommer. Stolz zeigt mir Domingo seine Bilder und erklärt mir, er habe 200 Kilo Aronia-Chutney verarbeitet. «Dieses Chutney ist die perfekte Begleitung zu Käse, kaltem Fleisch oder dem Berner Wagyu Beef. Und wie wäre es mit Chili im Glas? Ein scharfes Roulette von wild bis mild.» Und jetzt sprudelt es bei Domingo vor Einmach-Ideen, Gemüse sweet&sour à la mille sens, wilde Heidelbeere oder eine eingemachte Zitrone, die sich den mitgemischten Kräutern angenommen hat...

Im Herbst geht’s in der mille sens Küche ans Eingemachte – Domingo hat vorgesorgt.

Domingo pur No. 4
Sommersonne im Glas

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Domingo pur No. 3
Domingo on fire

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"The perfect pleasure..."

Domingos Augen leuchten wie die Glut des Feuers, wenn er über die älteste Kochmethode überhaupt spricht. Das Grillen oder wie man in der Schweiz zu sagen pflegt «grillieren». Es gibt keine andere Kochart, bei der die Gäste sich derart um’s Geschehen scharen. Und es entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl, als würde man um das offene Feuer am Strand sitzen. «In Australien», so Domingo, «hält man in der linken Hand das Bier und in der rechten die Grillzange.»

Die Technik mache es aus, so Domingo. «Es ist wichtig, das Grillgut als Ganzes auf den Grill zu legen. Und wir sprechen nicht nur von Fleisch, auch Gemüse und Früchte bleiben so saftig und zart. Der Dampf macht es aus, wenn man das Grillgut zum Beispiel in Bananen-, Bambus-, Papaya- oder Kokurmablätter wickelt.» Auf Samoa oder Hawaii zelebriert man eine Grillart, die neulich auch in Europa langsam Gefallen findet: Man buddelt ein Loch in die Erde, feuert mächtig ein, wickelt das Grillgut in oben erwähnte Blätter und lässt die Speisen langsam bei perfekter Glut zu einem unvergesslichen kulinarischen Höhepunkt werden.

Ein weiteres, wichtiges Element beim Grillen sind die Saucen. Sei es eine feurige Salsa aus Südamerika, eine klassische BBQ-Sauce aus Nordamerika oder eine cremig-feine europäische Sauce. Als würzig, léger und sehr bestimmt, umschreibt Domingo den Asia Style oder aber die afrikanische Variante, welche er als trocken, scharf und sehr charaktervoll bezeichnet. Ganz «on fire», eben.

Etwas noch... «Das Grillgut kann man gut vor dem Grillieren würzen, jedoch nie eine Gabel oder einen spitzigen Gegenstand verwenden, wenn man das Grillgut wendet, denn so verliert es den wertvollen Saft», warnt Chef Domingo und rät zudem: «Du musst mit dem Feuer spielen, nicht das Feuer mit dir.»

Tipps zu Feuer, Glut und Rauch aus der mille sens Küche... Woher auch sonst?

"I love it!"

Und die Geschichte geht weiter.

In der letzten Rubrik hatten wir uns dem Ingwer gewidmet. «Denn Ingwer hat einen guten Freund», so Domingo. «Rhubarb!»
Ein würziger, süss-saurer und leichter Kombinierer. Der Rhabarber wurde in China entdeckt und galt erst als Medizin. Heute steht der Rhabarber auf der Superfood-Liste. Er ist praktisch fettfrei und in ihm stecken jede Menge Vitamine. Genau das, was es für den Frühling braucht, um die Lebensgeister zu wecken.

«I love rhubarb», so Domingo, denn er sei so vielseitig und man könne ihn süss oder sauer kombinieren. In Australien ist der Rhabarber beliebt und weit verbreitet; die Engländer haben ihn mitgebracht und noch heute sind Klassiker wie Pies oder Streuselkuchen und natürlich die bekannten Chutneys in Australien ein Muss.

Und wenn wir mit Domingo über den Rhabarber sprechen, gerät er geradezu ins Schwärmen. «Ich liebe die Vielfalt rund um den Rhabarber! Da sind die salzig-sauren Varianten in Form von Dressings, zahllosen Chutneys oder als Salat. Damit nicht genug – auch süss steht dem Rhabarber gut und so findet er sich in Cakes, in Kompott und Mousse, Sorbets, Sirup und Säften.»
Und, Domingo, wo steht der Rhabarber in der aktuellen Frühlingskarte im Restaurant mille sens? «Haben Sie Lust auf Thunfisch mit Rhabarber-Chutney? Eine unglaubliche Kombination! Oder mögen Sie lieber eine süsse Variante? Dann empfehle ich unsere Rhabarber-Variation – ein erfrischender Sorbet-Kompott mit Meiringue und Crème Catalan.»

Domingo pur. Rhabarber mit Frühlingsgefühlen... im Restaurant mille sens… wo sonst?

Übrigens... wenn Sie so ein Chutney mal in der heimischen Küche ausprobieren möchten... wir helfen Ihnen gerne! Melden Sie sich für's Rezept!

Domingo pur No. 2
Rhubarb and his friends

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Domingo pur No. 1
Domingo und der Ingwer

www_domingo_pur_kalamansi.pdf

"...denn Ginger ist richtig sexy!"

«Ingwer ist ein Allerweltsmittel», sagt Domingo, und er muss es wissen. Für ihn gehört der Ingwer seit der Kindheit so selbstverständlich ins (Küchen-)Leben wie für andere der Peterli an den Salat. Die Gewürzkönige der Welt, die Inder, sollen den Ingwer entdeckt haben. Sie setzten ihn vor allem als Gewürz und als Medizin ein. Mit den alten Römern soll der Ingwer den Weg nach Europa gefunden haben.

Ist diese Wurzel ein Saisongemüse? «Nein», so Domingo, denn «Ingwer kann man wie Knoblauch oder Zwiebeln das ganze Jahr verwenden. Er ist nicht so intensiv und dominant wie diese beiden und auch nicht so scharf wie Chili».

Bei Erkältungen, Halsweh und vielem mehr ist Ingwer pure Medizin, während er Suppe, Fisch, Eintopf u.v.m. geschmacklich bereichert. Aber Ingwer ist auch in der süssen Küche ein angenehmer, vielfältiger und geschmeidiger Begleiter; Domingo verwendet ihn beispielsweise für schmackhafte Desserts. Und wer es noch nicht weiss: In Domingos Kalamansi-Drink (alkoholfreier Apéro) ist sein «Ginger» als erfrischende Zutat vertreten.

Kalamansi-Drink? Wer diesen Apéro nicht kennt, muss ihn kennen lernen. Am besten original an der Schweizerhof-Passage...

Ginger unique. Bei Domingo. Im Restaurant mille sens... wo sonst?

REZEPT KALAMANSI-DRINK
250 g frischer Kalamansi-Saft
250 g Zucker
70 g frischer Ingwer, geschält und zerdrückt
20 g Zitronengras, in Scheiben geschnitten

ZUBEREITUNG SIRUP
Alle Zutaten in eine Pfanne geben, aufkochen und auf 3/4 reduzieren lassen. Für 24 Stunden kühl stellen, anschliessend nochmals aufkochen, absieben und (evtl. portionenweise) einfrieren. Haltbarkeit im Tiefkühlfach: 6 Monate.

ZUBEREITUNG KALAMANSI-DRINK
30 cl Sirup und 6 Eiswürfel in ein Glas geben, mit einem Spritzer Mineralwasser auffüllen und geniessen! Mit einer Limettenscheibe dekorieren.

Zibelemärit-Special

Finden Sie hier drei köstliche Zwiebelrezepte von Urs Messerli und Domingo S. Domingo:

http://www.bern.com/de/zibelemaerit-special